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fullsizeoutput_2e3fAusschnitt Brennendes Gehöft © Nolde Stiftung Seebüll

Angela Merkel lässt ihren Lieblingskünstler Nolde abhängen

Vom 12.04 bis 15.09.19 wird in Berlin im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart die Ausstellung „Emil Nolde – Eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus“ präsentiert. In der Ausstellung wird der Maler als großer Verehrer Adolf Hitlers geoutet. Sie widerlegt auch die Mär vom Künstler als widerständlerischem Emigranten.

fullsizeoutput_2e3eAusschnitt Heiliges Opfer (Aquarell) © Nolde Stiftung Seebüll

1937 wurden viele seiner Arbeiten als entartete Kunst beschlagnahmt. 1941 erhielt er Malverbot und wurde aus der Reichskammer der Bildenden Künste ausgeschlossen, was ihm nach 1945 die große Karriere sicherte. 1956 ist er im Alter von 89 Jahren gestorben. Selbst seine Anbiederungsversuche hatten ihn nicht vor der Ächtung der Nazis bewahrt.

Nun wurden zwei Werke von Emil Nolde – der Blumengarten (Thersens Haus) von 1915 und der Brecher von 1936 – die als Leihgabe im Kanzleramt bei Angela Merkel hingen, an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz schnell zurückgegeben. Dass Emil Nolde NS-Parteimitglied, Antisemit, Rassist und bis zum Ende überzeugter Nationalsozialist war, das in Erinnerung zu rufen ist vielleicht interessant, war aber längst allgemein bekannt. Dies hätte auch Frau Dr. Merkel wissen können. Hoffentlich ist sie bei anderen Entscheidungen im Vorfeld besser informiert.

 

Ein Kommentar zu “Der Expressionist

  1. Pingback: Emil Nolde | ARCH BLOG

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