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Der Ruf nach Enteignung, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, wird in den Medien immer lauter. Angesichts der grassierenden Wohnungsnot in den Großstädten muss man statt populistische Forderungen zu stellen einen konstruktiven Dialog anmahnen. Die Rufe nach einer Enteignung von privaten Immobilien helfen ganz gewiss nicht, den Wohnraummangel zu beheben.

Wat wells de maache?

Unstreitig ist, dass der Mangel an Baugrundstücken die Schaffung von hunderttausenden von neuen Wohnungen obstruiert, d. h. ganz einfach dass für unbebaute Areale schneller Baurecht geschaffen werden muss. Auch ist ein verstärktes Handeln der Politik dringend nötig, um langwierige Genehmigungsprozesse zu beschleunigen. Derweil gehen die Preise weiter durch die Decke, weil alle überfordert sind. Die eigentliche Ursache für die prekäre Situation auf dem Wohnungsmarkt wird de facto bewußt ignoriert: Das Grunddilemma des Zuzugs in die Großstädte müsste konsequent angegangen werden.

»Waiting for the Miracle«

In einem Song von Leonard Cohen heißt es »Waiting for the Miracle«. Wenn augenscheinlich die städtischen Bauverwaltungen und Liegenschaftsämter sich gegen vernünftige Lösungen stemmen, muss eine Enteignung der stadteigenen Potentialflächen erfolgen. Das Grundgesetz sieht solche Enteignungen zum Allgemeinwohl expressis verbis vor.

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