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Ausstellung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung in Köln

Am kommenden Samstag, 09. März eröffnet die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker die Ausstellung „Konzeptverfahren und Baukultur“ des BBSR. Präsentiert werden im Rathaus zehn Projekte, u. a. aus Berlin, Hamburg, München, Frankfurt/M., Stuttgart, etc. Im Fokus stehen realisierte Projekte und gelungene Ansätze für bezahlbares Wohnen

Für die Grundstücksvergabe sind Konzeptverfahren ein Tool, um Wohnquartiere in hoher städtebaulicher und architektonischer Qualität zu entwickeln. Bei einem Konzeptverfahren wird nicht nach Höchstpreis vergeben, sondern nach dem augenscheinlich besten Konzept. Ergänzend dazu fließen Kriterien der Stadtentwicklungs- und Liegenschaftspolitik ein, um sozialen bzw. bezahlbaren Wohnungsbau zu ermöglichen.

Erweitert wird die Ausstellung durch die Kölner Baugruppenprojekte auf dem Clouth-Gelände (ehemals ein Industrieareal im Kölner Stadtteil Nippes) wo die GAG Immobilien AG (Foto) neue Wohngebäude errichtet.

Zum Abschluss der Ausstellung – am 29. März 2019, 18.00 h – wird Markus Greitemann, Dezernent für Stadtentwicklung, Planen und Bauen der Stadt Köln referieren.

 

 

4 Kommentare zu “Konzept-Verfahren

  1. Vielen Dank für den Hinweis! Die Sache mit den Konzepten hat aber zwei thematische Begleiter: zum einen werden die Ergebnisse der Konzeptausschreibungen nur so gut, wie die Konzeptvorstellungen der ausschreibenden Verwaltung. Wenn da Beamte die Vorlagen schreiben, die fachlich nicht auf der Höhe der Zeit sind bzw. in die Zukunft denken können und Ausschüsse und Stadträte auch noch in den Ideen der 70er Jahre verhaftet sind, wirds am Ende nicht besser.

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  2. Die andere Sache ist, wenn man mit einem Partner, z.B. dem Staat, zusammen Grundstücke vermarkten muß und das einzige (!) Kriterium der zu erzielende Preis ist. Dann perpetuieren wir nur die schlechten Ideen der Vergangenheit zugunsten einer Profitsteigerung der Investoren.

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  3. Was mir beim „Konzeptverfahren“ gefällt ist die Tatsache, dass kommunale Liegenschaften eben nicht zwingend nach dem Höchstpreis vergeben werden, sondern vielmehr nach dem besten Konzept, also Projektqualität vor Höchstpreisgebot.

    Von Seiten der Stadtentwicklungspolitik können ja bestimmte Kriterien, die verschieden gewichtet werden, vorgegeben werden, um Potentiale zu eröffnen, wie beispielsweise bezahlbaren Wohnraum zu ermöglichen.

    Dazu müssten Grundstücksverkäufe unterhalb des Marktpreises resp. Verkehrswertes angeboten werden. Sie haben vollkommen Recht, sonst funktioniert dieses Instrument nicht.

    Ich gebe Ihnen ebenfalls Recht darin, dass übertriebene oder nicht realisierbare Anforderungen seitens der Verwaltungen das Ziel, sozialen und bezahlbaren Wohnungsbau zu schaffen, konterkarieren können.

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  4. Pingback: Konzept-Vergabe | ARCH BLOG

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