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Wohnen: Der nächste Nagativrekord“ titelt der Kölner Stadt-Anzeiger v. 06.01.19. Tatsächlich wurden in Köln im vergangenen Jahr nur 2.000 Baugenehmigungen erteilt – so wenige wie noch nie. Baudezernent Markus Greitemann musste einräumen, dass auch in 2019 die pro Jahr benötigten 6.000 neuen Wohnungen in der Dom-Stadt nicht gebaut werden, geschweige denn dass die Zahl der fehlenden Wohnungen aus den vergangenen Jahren rasch aufgeholt werden könnte.

Bauland ist eine zentrale Voraussetzung für mehr Wohnungsbau. Es ist daher notwendig, vorhandene Innenentwicklungspotenziale konsequent zu nutzen.

fullsizeoutput_270eSPD Köln

Um die Herausforderungen zu bewältigen, braucht es also mutige Investoren und eine Stadtverwaltung, die bereit ist sich auf neue Ideen einzulassen. Bis die großen Wohnungsbauvorhaben in Köln fertiggestellt und bezogen werden können, werden erfahrungsgemäß noch viele Jahre vergehen. Aber neuer Wohnraum muss jetzt geschaffen werden. Tempo ist gefragt! Dies erfordert allerdings Best-of-Breed-Lösungen und hier kommen wir ins Spiel mit der Überbauung von Parkplätzen. So kann neuer Wohnraum geschaffen werden, ohne Parkplätze oder Freiflächen zu vernichten.

fullsizeoutput_273bMit der aufgeständerten Bebauung gehen die Parkflächen nicht verloren: Parkplatzüberbauung in Köln – Image Courtesy © Prof. Henner Herrmanns & Hung Nguyen (HerrmannsArchitekten)

In einer dicht besiedelten Stadt wie Köln bietet es sich geradezu an, bereits benutzte Flächen wie Parkplätze mit innovativen Holzbauten zu überbauen. So können schnell günstige Wohnungen geschaffen werden, ohne dabei neue Flächen versiegeln zu müssen. Gleichzeitig können eher öde Parkplätze durch die ikonische Formgebung des „Luftschlosses“ auch städtebaulich aufgewertet werden.

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ArchBlog v. 04.01.19

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