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In den vergangenen Jahren sind viel mehr Menschen aus dem Ausland nach Deutschland gekommen als erwartet. Vor allem die Ballungsräume werden von der hohen Zuwanderung vor riesigen Problemen gestellt. Der Wohnungsneubau kann mit dem stark angewachsenen Zuzug überhaupt nicht mithalten.

Da das Wohnungsangebot bei Weitem nicht so schnell wächst wie die riesige Nachfrage, hat die Kölner CDU diesbezüglich ein Bürgerforum veranstaltet, das Teresa De Bellis-Olinger, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion moderierte:

Bauen.Wohnen. Leben – Wie gestalten wir lebendige Stadtquartiere von Morgen?

Im Mittelpunkt stand der Vortrag von Markus Greitemann, der seit dem 1. Juni dieses Jahres das Dezernat für Stadtentwicklung, Planen und Bauen der Stadt Köln leitet. Unbestreitbar sind die Wohn- und Bauflächen in allen Großstädten mehr als begrenzt. Um nun die starke Baulandnachfrage zu befriedigen, reicht die Innenentwicklung einfach nicht aus. Deshalb müssen auch im Kölner Ballungsraum Siedlungsflächen nach außen erweitert und neue Baugebiete in der Peripherie ausgewiesen werden. Die Ausdehnung der Siedlungsflächen sollte allerdings so gering wie möglich gehalten werden und so hatte der Kölner Stadtrat im März 2018 beschlossen, öffentliche Parkplätze durch Überbauung zu aktivieren, um durch diese Nachverdichtung mehr Wohnraum im Stadtgebiet zu schaffen.

Version 2Parkplatzüberbauung – Image Courtesy © HerrmannsArchitekten

Tatsächlich verfügt Köln über zahlreiche mindergenutzte Flächenpotentiale, die bisher nur als Parkplätze dienen und die mit Wohnhäusern „überdacht“ werden könnten. Die Inanspruchnahme der Funktionsfläche bedeutet nicht den ersatzlosen Wegfall, sondern es geht um die Nutzung des Luftraums.

Version 2Parkplatzüberbauung – Image Courtesy © HerrmannsArchitekten: Bauweise mit Holzmodulen: kom­pakter, aufgestelzter Baukörper mit vorgehängten Balkonen als gestalterisches Element.

Auch in Städten mit hohem Entwicklungsdruck setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, Spielräume für experimentelle Nutzungen als notwendige Ressource der Stadtentwicklung offen zu halten. In Köln wird der Mangel an bezahlbaren Wohnraum als das drängendste Problem in Umfragen gesehen.

Ein Kommentar zu “Bauen. Wohnen. Leben. 

  1. Pingback: Wohnraum über Hubraum | ARCH BLOG

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