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fullsizeoutput_26a7Ein kursorischer Auszug aus dem Forschungsbericht „Wohnraumschaffung durch Nachverdichtung gewerblicher Handelsobjekte“ von Dr. Ida Pirstinger und Prof. Dr. Thomas Reiter für das Land Salzburg, Österreich – Februar 2018

Wohnen.Bezahlbar.Machen.

Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist absurd und geradezu desaströs. 1,5 Millionen Wohnungen hat die Politik als Bedarf ermittelt, die bis 2021 errichtet werden sollten. Durch den Zuzug ist das Wohnen plötzlich die große soziale Frage unserer Zeit geworden. Die politischen, vor allem sozialpolitischen Erschütterungen, die diese Entwicklung mit sich bringt, sind ohne Schönfärberei deutlich ersichtlich: das Haus brennt. Und durch den weiteren Zuzug wird sich die Wohnungsnot noch erheblich verschlimmern. Ohne in eine zustimmungsgewisse Nörgelei zu verfallen, kann man auch feststellen, dass es bei den völlig überzogenen, weil unrealistischen Forderungen der Politik nach bezahlbarem Wohnraum keine Handlungsanweisungen gibt, die merklich helfen.

fullsizeoutput_1ec0Fotos: Google-Screenshots

Um die Wohnungsnot wirkungsvoll zu bekämpfen, müssten viel mehr Wohnungen gebaut  werden – vor allem im niedrigpreisigen Segment. Nur, woran liegt es, dass fast nur hochpreisig gebaut wird? Schuld sind ganz einfach die hohen Grundstückskosten, die echt explodiert sind.

Eine der Möglichkeiten

Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen heißt, die Kosten zu senken. Wohnungen auf Stelzen über Parkplätzen ist tatsächlich eine vielversprechende, denkbare Möglichkeit, um die hohen Grundstückspreise, die den Löwenanteil der Baukosten ausmachen, zu reduzieren.

Perspektive1Parkplatzüberbauung in Trier – Image Courtesy © HerrmannsArchitekten (Saving images is forbidden, due to international copyright issues.)

Trier beispielsweise (obige Abbildung) ist als wachsende Stadt in der Grenzregion zu Luxemburg durch einen extremen Druck auf den Wohnungsmarkt gekennzeichnet. Auf der verzweifelten Suche nach innerstädtischem Baugrund für den Wohnungsbau sollten solche brachliegenden Ressourcen unbedingt genutzt werden, damit preiswerter Wohnraum entstehen kann. Auch wird der individuelle Flächenverbrauch zugunsten von multifunktionalen gemeinschaftlichen Flächen wie der Dachterrasse reduziert.

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