Home

phk+5e55TTmXys+33Rx5gADer Rhein bei Niedrigwasser

Der Rheinanlieger trällert zur Zeit das altbekannte Lied von Kurt-Adolf Thelen: „Ich hab’ den Vater Rhein in seinem Bett gesehen.“ Tatsächlich blickt man mit Staunen derzeit auf den Rhein. Die Fahrrinne von Deutschlands wichtigste Wasserstraße wird immer schmaler.

JW7JH6vrRpqul0wXz3Gy0A

Die Pegel sind inzwischen auf historische Tiefstände und werden voraussichtlich noch weiter sinken. Nach monatelanger Trockenheit geht dem Fluß das Wasser aus.

yQYQ7gxpQ5qTWUwC0mUaUw

Dieses Bild erscheint mir gerade in diesen Wochen charakteristisch für das, was momentan in der Bundesrepublik Deutschland geschieht. So berichtet beispielsweise die WELT heute, dass es vor knapp zwei Wochen bei der Hessen-Wahl in etwa einem Dutzend Wahlbezirken zu gravierenden Pannen kam. Dadurch seien die Ergebnisse von Parteien vertauscht, Zahlen verdreht und Stapel mit Stimmzetteln bei der Auszählung vergessen worden. Zudem seien in einigen Bezirken die Ergebnisse nur geschätzt worden.

fullsizeoutput_2568

Reflektiert man die Entwicklung kritisch, so sieht man zukunftsahnend, der Abschied aus einem gefühlten Paradies ist eingeläutet. Es bleibt die traurige Erkenntnis: Die Eule der Minerva beginnt erst in der Dämmerung ihren Flug. Aber vielleicht in der Hoffnung, dass diese Eule nicht nur ein Totenvogel ist.

Mehr zum Thema:

Land im Nebel

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s