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Martina Nattermann berichtet am 10.07.18 in der NRZ mit der Schlagzeile Wohnen überm Parkplatz? über unser Modellprojekt einer nutzungserhaltenden Nachverdichtung, das wir auf rheinland-pfälzischer Ebene erstmalig umsetzten werden. Hier der Artikel:

OBERHAUSEN.   Architekturbüro präsentiert Projektidee auf Stelzen gegen Wohnungsmangel: Große Parkplätze in Innenstadtlagen könnten überbaut werden.

Bezahlbarer Wohnraum wird knapper: Vor allem für ältere Menschen mit wenig Geld, für junge Geringverdiener mit Kindern oder für Flüchtlinge, die aus den Sammelunterkünften in eigene vier Wände umziehen möchten, ist es oft schwierig, etwas Geeignetes zu finden. Mit einer ungewöhnlichen Idee, zusätzliche Wohnungen zu schaffen, meldete sich jetzt ein Architekturbüro aus Vallendar in Rheinland-Pfalz: „Wir wollen innerstädtische Parkplätze mit Wohnhäusern auf Stelzen überbauen, um bezahlbaren Wohnraum zu erstellen“, sagt Architekt Prof. Henner Herrmanns. „Dies ist kein Hirngespinst, sondern konkrete Utopie, die wir im Rahmen des vom Bund geförderten Modellvorhabens „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) realisieren werden.“ Das Projekt nehme bereits konkrete Formen an; in diversen Städten, unter anderem Köln, werde das Modellvorhaben derzeit diskutiert.

Ressourcenschonende Nutzung

Gerade in Innenstädten werden Flächen für Neubauprojekte rarer: „Man sollte daher den Blick auch auf die unbebauten innerstädtischen Areale richten, die bisher nur als Parkraum dienten“, meint Herrmanns und hat diesbezüglich schon mal einen Blick auf den Oberhausener Stadtplan geworfen, um – ungeachtet der Besitzverhältnisse – Potenzialflächen auszumachen: „Meines Erachtens wären unter anderem der Parkplatz Bebelstraße/Concordiastraße oder Hermann-Albertz-Straße/Wörthstraße geeignete Areale. Diese unbebauten und bisher minderwertig genutzten Areale, die bisher auch nur als Parkraum dienten, können ressourcenschonend doppelt genutzt werden, indem sie mit Wohnungen in Stelzenbauweise überbaut werden.“ Mit der Oberhausener Planungsverwaltung habe man den Kontakt bisher nicht gesucht: In den Städten, in denen man ein solches Modellvorhaben diskutiere, hätten bislang immer die politischen Parteien Kontakt zu seinem Büro aufgenommen.

„Wir sind offen und vor allen Dingen neugierig auf alle neuen Ideen, die in unserer Stadt bezahlbaren, qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Wohnraum schaffen“, erklärt Planungsdezernentin Sabine Lauxen auf NRZ-Anfrage. Allerdings seien in Oberhausen nicht zuallererst fehlende Flächen für den Wohnungsbau das Problem, sondern ein Wohnungsbestand, der in die Jahre gekommen sei und den modernen Ansprüchen – insbesondere was die energetischen Standards und die Barrierefreiheit angehe – nicht mehr entspreche. „Hier brauchen wir Impulse die wir, ebenso wie die Ideen von Herrn Herrmanns, gerne bei uns diskutieren.“

Hier der Link zum Artikel:

https://www.nrz.de/staedte/oberhausen/wohnen-ueberm-parkplatz-id214803961.html

Ein Kommentar zu “Presse

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