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Dieses stählerne Bauwerk ruht auf zwölf Meter hohen Pfählen im Wasser und erinnert nicht zufällig an eine Bohrinsel in der Nordsee. Man erreicht es über eine 15 m lange Fußgängerbrücke aus Stahl.

Architektur als Zeichen (Foto: Ewout Huibers, Jim Ellam)

In den 60iger Jahren hat ein Piratensender die Plattform, die außerhalb des niederländischen Hoheitsgebietes in der Nordsee stand, genutzt, um sein TV-Programm auszustrahlen. 2006 wurde die Konstruktion namens REM Eiland demontiert und später im Amsterdamer Houthaven wieder aufgebaut sowie um eine Plattform aufgestockt. Nunmehr beherbergt die Location, die nach gestapelten Containern aussieht, ein Restaurant.

Die neue Alte (Foto: Ewout Huibers, Jim Ellam)

Das Restaurant „REM Eiland“ ist in der zweiten und dritten Ebene in 22 Meter Höhe untergebracht. Das untere Deck dient als Büro- und Ausstellungsfläche. Von der Dachterrasse hat man einen herrlichen Blick auf den Meeresarm IJ und auf Amsterdam.

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Der „schwimmende Palast” vermittelt Kosmopolitismus. Foto: Ewout Huibers, Jim Ellam

Ich bewundere die Niederländer für Ihre Kreativität und vor allem für ihre Toleranz gegenüber ausgefallenen Ideen. In Deutschland würde solch eine Projektidee aufgrund von Vorschriften und Regelungen wohl niemals umgesetzt werden können. Aber gerade diese Offenheit allem Neuem und Unkonventionellem gegenüber macht das Leben in den Niederlanden so schön und interessant.

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