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Kapelle in Krumbach (Foto Adolf Bereuter)

In der zeitgenössischen Architekturgestaltung taucht vermehrt das Phänomen des spitzen Satteldaches als sublimer ästhetischer Formalismus wieder auf. Das steile Giebeldach scheint das Flachdach abzulösen.

Bürgerhaus in Bissendorf (Foto Christian Richters)

Gerade bei neu erbauten Dorfgemeinschaftshäusern, Bürgerzentren und Rathäusern in kleinen Gemeinden wird die markante Dachform gefeiert. Die Neubauten haben oft ein mehr als 45 Grad geneigtes spitzes Giebeldach. Der dadurch entstehende Scheunencharakter – gern noch verstärkt durch möglichst geschlossene Fassaden – wird als wertvoller architektonischer und städtebaulicher Beitrag zur Repräsentation des dörflichen Bildes empfunden.

Dorfgemeinschaftshaus Hillesheim (Foto Andreas Taubert)

Die häufige Verwendung dieser archetypischen Form als prägnantes Motiv für die Architektur in kleineren Gemeinden ist auf jeden Fall auffallend. Zumindest werden das Pathos der architektonischen Erscheinung gemildert und Schwellenängste abgebaut.

Dorfgemeinschaftshaus Diepense (Foto Udo Meinel)

Wir lernen: Das geneigte Steildach hat gewisse ästhetische Vorteile und lockert die Hermetik der Großform auf.

Rathaus Grosskrotzenburg (Bild Andreas Schwarz)


Bürgerhaus Allach-Untermenzing (Bild: Maier Neuberger Projekte GmbH)

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