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Die Garnisonkirche zu Potsdam (Carl Hasenpflug, 1827) aus Wikipedia

Die ehemalige Garnisonkirche in Potsdam ist zur Zeit in aller Munde. Der 1735 errichtete Barockbau war einst das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt. 1945 brannte bei einem Luftangriff das Kircheninnere aus; die Umfassungsmauern blieben bis 1968 stehen. Aus ideologischen Gründen wurde die Kirche dann von der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) gesprengt. Nach der Wiedervereinigung setzten sich die Potsdamer Bürger für den Wiederaufbau ein und es gelang 2013 die Garnisonkirche als national bedeutendes Kulturdenkmal einzustufen. Nun soll ein Wiederaufbau mit 12 Mio. Euro vom Bund gefördert werden. Auch die Evangelische Kirche stellt ein zinsloses Darlehen in Millionenhöhe zur Verfügung. Im Oktober 2017 soll der Baubeginn erfolgen. Eine großartige Idee?

Dies findet jedenfalls Dr. Martina Münch (SPD), Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Sie schlägt vor, diesen christlichen Kirchenbau nach dem Wiederaufbau als ein „Zeichen von brüderlichem Miteinander“ den Muslimen als Moschee zu überlassen. Nach den Vorfällen in der letzten Zeit kann man davon ausgehen, dass die beiden Amtskirchen diese Idee gern unterstützen werden. Das würde dann gut passen ins Bild der unterwürfigen Ablegung der Brustkreuze (Pektorales) der höchsten deutschen Vertreter des katholischen und evangelischen Christentums auf dem Jerusalemer Tempelberg aus Rücksicht auf die muslimischen Gastgeber.

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