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„Mama Bavaria“ © dpa

Auf dem Münchner Nockherberg hat „Mama Bavaria“ ihren verirrten Kindern – wie jedes Jahr – die Leviten gelesen. Der bayerischen Polit-Prominenz, der sie in ihrer Spottrede kritisch den Spiegel vorhält, ist oftmals nicht zum Lachen zumute. Diesmal hat sie in ihrer hintersinnigen Nockherberg-Rede den Münchener OB Dieter Reiter (SPD) sogar ausdrücklich gelobt. Grund für die Anerkennung ist die Parkplatzüberbauung in der Landeshauptstadt mit einem Wohngebäude auf Stelzen in Holzbauweise, wobei der Parkplatz auch weiterhin als solcher genutzt wird.

Pilotprojekt: Oben wohnen, unten parken

Die Debatte um erschwingliche Mieten wird aktuell in fast allen deutschen Großstädten geführt. Die Idee der Parkplatzüberbauung überzeugt gerade deshalb, weil sich dieses Potential in jeder deutschen Stadt ausmachen lässt. Wir können uns den „Luxus des Ungenutzen“ heute nicht mehr leisten!

Wir überlegen momentan, auf Parkflächen des Einzelhandels, die nur während der Öffnungszeiten genutzt werden, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Aus wirtschaftlicher Sicht erscheint es in der aktuellen Lage kaum mehr haltbar, große innerstädtische Flächen lediglich für das bloße Abstellen von PKWs zu nutzen.

Die Projektidee bietet eine probate Alternative zum sozial isolierten und viel Boden vergeudenden suburbanen Wohnen samt des damit verbundenen Verkehrs.

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