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Bahnhof Belvedere

Der 1839 realisierte Bahnhof Belvedere war Endpunkt der Bahnlinie Köln – Antwerpen. Die Strecke war weltweit die erste internationale Eisenbahnverbindung und der Bahnhof das älteste Stationsgebäude Deutschlands. Die damals neue Bauaufgabe „Bahnhof“ wurde im klassizistischen Stil als Landhaus im Park realisiert. Der Mittelteil der straßenseitigen, zweigeschossigen Fassade besitzt einen von Konsolen getragenen Balkon.

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Auf der Gartenseite besitzt der Bau erdgeschossig einen Wintergarten, an der die Terrasse anschließt. Der Bahnhofsbau diente gleichzeitig auch als Ausflugslokal und so lag es nahe dem Gebäude mit dem „schönen Ausblick“ den Namen Belvedere zu geben. Mit seinem dazugehörigen Park ist es ein Kleinod von unschätzbarem Wert.

Im Laufe der Zeit erfuhr die Architektur eine wechselnde Nutzung. Schon seit einigen Jahren steht das in Originalgestalt erhaltene Haus leer und bedarf der Sanierung. Die Stadt Köln beabsichtigt dem hochrangigen Denkmal unserer Industriekultur neues Leben als ein Haus der Begegnung einzuhauchen.

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Nur wenige Bauten im Rheinland stammen von Schülern des preußischen Baumeisters Karl Friedrich Schinkel und seiner Berliner Bauakademie. 

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