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Die Pläne zeigen in der Ausstellung auf Pfählen über Parkplätze aufgestelzte Wohnbauten in Holzbauweise (HerrmannsArchitekten)

Bundesbauministerin Barbara Hendricks will Maßnahmen zur Förderung des Wohneigentums initiieren. Die Ministerin stellt fest: „Selbst Familien mit mittleren Einkommen“ sagt sie „können sich in größeren Städten heute kein Eigentum leisten, weil die Grundstücke zu teuer sind.“ Dass der Bau von Wohnimmobilien immer teurer wird, liegt hauptsächlich an den hohen Grundstückspreisen, die alle Planungsanstrengungen zunichte machen. Barbara Hendricks schlägt deshalb einen Eigenkapitalzuschuss zwischen 8.000 Euro und 20.000 €uro für jüngere Käufer vor.

Eine solche Förderung ist eine Option, Wohneigentum zu ermöglichen. Aber sie wird – wie der Verbandspräsident des Zentralen Immobilien-Ausschusses Andreas Mattner entgegnet – durch die steigende Grunderwerbssteuer wieder konterkariert. Bezahlbarer Wohnraum ist auch wegen den teils absurden Anforderungen an Wärmeschutz, Schallschutz, Brandschutz, Barrierefreiheit, etc. nicht möglich.

Wie kann also in einem angespannten Wohnungsmarkt schnell und preiswert Wohnraum geschaffen werden, wenn die größte Hürde für den Wohnungsneubau die Baulandknappheit in den Ballungsräumen ist. Deshalb hat unter den Determinanten der zukünftigen Wohnungspolitik das sich weiterhin verknappende Baulandangebot besonderes Gewicht und man muss auch über unorthodoxe Maßnahmen nachdenken.

Wir müssen neue Wege gehen: politisch, städtebaulich, baurechtlich, normungstechnisch, d. h., dass wir über Nachverdichtung bzw. eine höhere Ausnutzung von innerstädtischen Arealen nachdenken müssen, so dass sich der Anteil des Grundstückspreises auf die Wohnfläche reduzieren lässt. Hohe Verdichtung ist eine alternative Antwort auf die permanent steigenden Baugrundstückspreise.

Um neue und bezahlbare Wohnungen bauen zu können, sind neue Ansätze erforderlich. Es müssen innerstädtische Areale ins Auge gefasst werden, die bisher nicht im Focus standen wie z. B. PKW-Stellplätze, die überbaut werden könnten. So könnte in der Tat innerstädtisch Baugrund generiert werden, wo er bisher planungsrechtlich nicht vorhanden war.

Unser Entwurf sieht vor, Wohnbauten in Holzbauweise auf Pfählen über Parkplätze aufzustelzen, wobei der Parkplatz auch weiterhin als solcher genutzt wird.

Mehr Infos dazu: https://www.facebook.com/feldmark.info/photos/pcb.974858389256470/974852939257015/?type=3&theater

http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg/stadtteile/innenstadt/ist-wohnen-ueber-autos-eine-loesung-21345-art1440458.html

http://www.mopo.de/hamburg/kampf-um-hamburgs-flaechen-so-macht-man-es-richtig–24658176

https://herrmanns.wordpress.com/2016/05/28/presse-86/

http://www.haz.de/Sonntag/Top-Thema/Schoener-wohnen-in-der-Krise-Neue-Ideen-fuer-den-Wohnungsbau

http://www.region-rhein.de/wirtschaft/102-wirtschaft/53052-2016-05-08-11-57-53.html

https://herrmanns.wordpress.com/2015/10/21/presse-44/

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