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Im Januar 2017 soll es so weit sein: In Hamburg wird dann endlich die Elbphilharmonie eröffnet. Ein anderes Wunderwerk der Klangkunst  wurde bereits im September 2014 in einem kleinen Dorf im Bayerischen Wald seiner Bestimmung übergeben. Ohne so viel Tamtam hat der Münchner Architekt Peter Haimerl das Konzerthaus in Blaibach realisiert, das klanglich Akzente setzt.

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Der schräg aus dem Boden ragende Quader mit einer Granitsteinoberfläche setzt einen skulpturalen Akzent inmitten der ländlichen Dorfidylle. Die Atmosphäre im Inneren des monolithischen Bauwerks wird von gefalteten Wand- und Deckenflächen aus Sichtbeton geprägt. Verdeckte LED-Bänder auf der Unterseite der gekippten Betonflächen tauchen das Innere in ein indirektes Licht. Der Innenraum ist das Ergebnis einer präzisen Berechnung der Akustik. Mit Hilfe von akustischen Simulationen im Computermodell wurden neueste Erkenntnisse der raumakustischen Forschung umgesetzt. Die offenporige Oberfläche des Leichtbetons erzielt einen absorbierenden Effekt auf mittlere Frequenzen. Zwischen den aufgefalteten Betonstrukturen und unter den Sitzbänken versteckte Schallabsorber optimieren den Raumklang im gesamten Frequenzspektrum. Das Klangvolumen der Musiker wird damit optimal übertragen. Die Musik kann sich vom feinsten Wispern bis hin zum Fortissimo eines Orchestertuttis transparent und gleichzeitig packend entfalten.

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Am vergangenen Sonntag konnte man sich mit Beethovens 1. Sinfonie in C-DUR OP.21 – im Jahr 1800 uraufgeführt – von der einzigartigen Akustik des Kultur- und Konzerthauses in Blaibach überzeugen.

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