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Das Nachbarschaftszentrum W auf der Konstruktion der ehemaligen Westerdoks-Drehbrücke vor dem neuen Wohnkomplex

Man nennt es wohl selektives Sehen. Wenn ich mich in Amsterdam umschaue, entdecke ich immer wieder neue, geniale Ideen um fehlende Baugrundstücke zu generieren. Mit dem Westerdokseiland in Innenstadtlage, in unmittelbarer Nähe vom Amsterdamer Hauptbahnhof,  hat man als künstliche Insel neues Bauland geschaffen.

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Die alte Drehbrücke in geöffnetem Zustand

Ebenso beeindruckend ist die Nutzung einer alten funktionslosen Eisenbahnbrücke als Bauplatz. Die eiserne Drehbrücke, die sicher für die Amsterdamer auch einen Identifikationsanker am Fluss IJ darstellt,  dient als Fundament resp. Träger für eine Box, die sicher verschiedene Funktionen haben könnte. Hier dient der aufgesattelte, prägnante Baukörper als Nachbarschaftszentrum. Die Planung stammt von dem Hamburger Büro Publicplan Architektur und Gestaltung. An die Architektur wurde die Forderung gestellt, ein Höchstmaß an Nutzungsoptionen zuzulassen.

In den Niederlanden hat die Politik offenbar schon früh die Weichen für den Bau von bezahlbaren Wohnraum in angespannten städtischen Ballungsgebieten gestellt.

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Skizzen von Publicplan Architektur und Gestaltung

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