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Wohnungsbau in Amsterdam

Bundesregierung, Deutscher Städtetag, der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen sowie die Architektenkammern – sie alle fordern unisono  hunderttausende Neubauwohnungen pro Jahr. Der größte Hemmschuh ist dabei fehlendes bzw. zu teures Bauland in den urbanen Ballungsräumen. Außerdem fehlen Steueranreize für den Wohnungsbau wie Investoren beklagen. Fachleute befürchten, dass über kurz oder lang die in den letzten Jahren immer weiter verschärften Bauauflagen die prekäre Situation eskalieren lassen und zum sozialen Fallout führen werden.

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Neubauwohnungen in Amsterdam

In den Niederlanden lässt sich beobachten wie es gelingt, allen Problemen zum Trotz Wohnraum neu zu schaffen. Bemerkenswert ist dabei besonders, dass der architektonischer Gestaltungswille auch eine vitale Urbanität entwickelt. Die zunehmend nötig gewordene Bebauungsdichte in den städtischen Gebieten, nicht zuletzt durch die massive Zuwanderung, verlangt als pragmatische städtebauliche Lösung die Stapelung.
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Silodam in Amsterdam

In den Entwürfen von MVRDV ist das architektonische Prinzip der Stapelung immer wieder als gestaltbestimmende Idee erkennbar. So haben die niederländischen Architekten bereits 2002 den zehnstöckigen Silodam als Wohnhaus gebaut.  Von weitem sieht der Bau wie gestapelte Schiffscontainer aus. Aufgeständert wurde der Wohnkomplex auf den Fundamenten eines alten Silos im ehemaligen Hafenareal.

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