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Abb.: A3ZO / RLP

In Wien soll das höchste Hochhaus der Welt in Holzbauweise errichtet werden. Mit 25.000 m² Bruttogesamtfläche wird das Wiener Leuchtturm-Projekt ein Hotel, Restaurants und Appartements auf 24 Etagen beherbergen. Der von dem österreichischen Architekten Rüdiger Lainer und Partner konzipierte 60 Mio. Euro Bau wird auf einer 4.000 m² großen Grundstückfläche gebaut.
Aussteifende Betonkerne dienen der vertikalen Erschließung und Versorgung. Daran angedockt ist eine Holzbaukonstruktion für die Nutzung als Wohnungen. Gestaltprägend ist eine höhengestaffelte Silhouette mit Holzoberflächen innen und außen.
Mit Holz derart hoch zu bauen, ist natürlich eine bautechnische Herausforderung. Die Schwierigkeiten bei einem Holz-Hochhaus liegen vor allem auch im Brandschutz. Den strengen Auflagen will man mit automatischen Löschanlagen und Brandschutzabschnitten gerecht werden.
Derzeit steht der Höhenrekord bei Holzhäusern bei 14 Stockwerken. Das „HoHo Wien“ genannte Gebäude soll 84 m hoch werden und im 22. Wiener Gemeindebezirk entstehen. In Korrelation zum DC Tower – dem höchsten Gebäude in der Donaustadt – mit einer Höhe von 250 m, misst das Holzhochhaus, das 2018 fertiggestellt sein soll, aber nur ein Drittel der Höhe.
Da die Grundstückspreise in den urbanen Konglomerationen von vornherein preisgünstiges Bauen quasi unmöglich machen, müssen die vorhandenen Bauplätze letztlich einfach höher ausgenutzt werden. Nur so schaffen wir bezahlbaren Wohnraum neu zu bauen.

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