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Affordable Living: Social housing over public assets by HerrmannsArchitects

Im Kontext der Flüchtlingskrise kuratiert das Deutsche Architekturmuseum, Frankfurt/M. (DAM) im kommenden Jahr den deutschen Beitrag auf der Architekturbiennale in Venedig. Thema der geplanten Ausstellung „Making Heimat. Germany, Arrival Country“ sind die tagespolitisch-aktuellen Fragen: Vor welchen Herausforderungen stehen Städte, in denen Flüchtlinge und Migranten ankommen? Welchen Beitrag können Architektur und Städtebau in diesem Prozess leisten?

„Flüchtlinge brauchen nicht irgendeine Kiste, sondern ein richtiges Gebäude.“ (Dr. Marcus Gwechenberger, Stadtplaner)

Zum gleichen Problemfeld fand jetzt eine Fachtagung an der Hochschule Frankfurt statt. Der Fokus lag bei der Veranstaltung „Planen und Bauen für eine adäquate Flüchtlingsunterbringung“ auf den planungsrechtlichen, architektonischen und ökonomischen Aspekten sowie den kommunalpolitischen Rahmenbedingungen.

Bei den dringend benötigten Unterkünften wurden Wohnungen in Modulbauweise proklamiert und vor den von den Kommunen eilig errichteten Containeranlagen gewarnt: „Flüchtlinge brauchen nicht irgendeine Kiste, sondern ein richtiges Gebäude.“ Ähnlich kritisch äußern sich auch andere:

„Was gerade passiert, ist ein architektonisches Verbrechen.“ (Prof. Manuel Herz, Architekt)

Die Modulbauweise ermöglicht nicht nur Bauten schnell und günstig zu errichten, sondern auch die neuesten energetischen Standards und Brandschutzauflagen zu erfüllen. Einig waren sich auch alle darin, dass jeder Bau eine ästhetische Bedeutung für die ganze Stadt hat, aber vielerorts das Bild der Stadt durch schrottige Unterkünfte ganz unnötig beschädigt wird.

Kopieren von Kopieren von 2Wir brauchen neue Konzepte für eine angemessene Unterbringung der Neuankömmlinge, eine menschenwürdige Architektur“ hieß es. Wie dies möglich ist, zeigt das abgebildete Projekt (herrmannsArchitekten), das als Musterbeispiel den Veranstaltungsteilnehmern vorgeführt wurde (Mehr zum Projekt in aasarchitekture).

Ausdrücklich wurde auch darauf hingewiesen, dass die neuen preisgünstigen Wohnhäuser – wie auch von uns geplant  – nicht nur von Menschen mit Aufenthaltserlaubnis nach Zuerkennung der Asylberechtigung genutzt werden sollten, sondern auch von anderen Gruppen wie sozial Schwache oder Studenten.

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