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Links: Sabine Bätzing-Lichtenthäler (Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie) und die Architekten Holger Zimmermann und Henner Herrmanns (rechts)

Hier ein Artikel von Dr. Frank Blum in der Rhein-Zeitung v. 06.07.15:

Ministerin landet auf dem „Kinderplaneten“

Großer Tag für die Muster-Kita „Kinderplanet“ in Heimbach-Weis. Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, eröffnete die Einrichtung bei strahlendem Sonnenschein nun ganz offiziell.

„Man schaut auf diese Kindertagesstätte“, sagte sie, „weil sie Vorbildcharakter für das ganze Land besitzt.“ Das gelte nicht nur für die architektonischen Besonderheiten wie das rund 840 Quadratmeter große bespielbare Dach und die „idealen Voraussetzungen“ für die Kinder, sondern in besonderem Maß für die vielen die Gesundheit fördernden Maßnahmen, mit denen die Arbeitsplätze der Mitarbeiter ausgestattet seien.

„Man muss besondere Kraft aufwenden, um bessere Bedingungen zu schaffen, damit das Berufsbild Erzieher attraktiver wird“, so die Ministerin. Die Mitarbeiter seien das „Herzstück der Einrichtungen“. Umso betrüblicher ist es, dass die Arbeitsunfähigkeitszahlen von Erzieherinnen über dem Durchschnitt liegen. Von daher dankte Bätzing-Lichtenthäler allen Kooperationspartnern, die dafür gesorgt haben, dass im „Kinderplanet“ die Arbeitsplatzgestaltung eine ganz besondere Rolle spielt.

Erkenntnisse aus ergonomischen Forschungsprojekt

Die Einrichtung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt als kommunale Trägerin, der Gemeindlichen Siedlungsgesellschaft (GSG) als Bauherr sowie der Initiatoren Unfallkasse Rheinland-Pfalz und Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA). Sie alle zogen an einem Strang, um Maßnahmen umzusetzen, die die arbeitsbedingten Belastungen reduzieren. So wurden alle Erkenntnisse aus einem ergonomischen Forschungsprojekt umgesetzt.

Neuwieds Oberbürgermeister Nikolaus Roth lobte die „innovative Architektur“ des Gebäudes, für dessen Pläne Holger Zimmermann sowie Dr. Henner Herrmanns verantwortlich zeichnen. 3,1 Millionen Euro wurden in die Einrichtung investiert, die auf insgesamt 1700 Quadratmetern 120 Kindern Platz bietet. „Den Praxistest haben wir ja bereits durchgeführt“, meinte Roth. „Der hat gezeigt: Das ist ein gelungenes Werk.“ Roth verwies aber auch darauf, dass der benachbarte Altbau für rund 200 000 Euro grundsaniert worden sei.

Arbeitschutz bezieht sich auch auf soziale Beziehungen

Beate Eggert, Geschäftsführerin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, betonte, dass Arbeitsschutz sich nicht nur auf die technische Ausrüstung und die Organisation beziehe, sondern auf „die sozialen Beziehungen der Menschen untereinander“. Mit dem „Kinderplaneten“ sei eine „wunderbare Idee realisiert“ worden.

Nachdem Architekt Holger Zimmermann und GSG-Geschäfsführer Heinz-Peter Schmitz den Schlüssel offiziell an Kita-Leiterin Anja Schäfer übergeben hatten, machten sich die Gäste auf einen Rundgang durch die Kita. Dem hatte Sabine Bätzing-Lichtenthäler „auch als Mama“ schon gespannt entgegengesehen.

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