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Städel Museum Frankfurt

Die Kunstgeschichtslehre hat mich mit unseren StudentenInnen des Bachelorstudiengangs am letzten Wochenende in das Städelsche Kunstinstitut nach Frankfurt geführt.

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Claude Monet © Städel

Im Mittelpunkt der Ausstellung „Monet und die Geburt des Impressionismus“ steht nicht nur der titelgebende Claude Monet als Schlüsselfigur des Impressionismus, sondern auch weitere herausragende Malerpersönlichkeiten seiner Zeit wie Auguste Renoir, Édouard Manet, Edgar Degas, Camille Pissarro u. a.
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Claude Monet Mittagessen mit Familie Monet, 1873  © Städel

Anhand der lichtdurchströmten Bilder dieser Künstler verdeutlicht die Ausstellung sehr nachvollziehbar die Entwicklung des Impressionismus und veranschaulicht, wie diese Künstler ihre neuen Seherfahrungen umgesetzt haben. So konnte ein neuer Stil heranreifen, der die Malerei in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts revolutionierte.

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Claude Monet © pixabay, CC0

Die Gemälde mit ihren oft nur angedeuteten Formen verschwimmen in einer groß angelegten Farbsymphonie der Blumen und verkörpern mit flirrenden Pinselstrichen den ganzen Sommer. In seinem Spätwerk stellt Monet Licht und Schatten durch einen fast expressiven Einsatz der Farben dar.

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Claude Monet: Das Hôtel des Roches Noires in Trouville, 1870  © Städel

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Claude Monet: Der Bahnhof Saint-Lazare, Ankunft des Zuges aus der Normandie, 1877 © Städel

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Claude Monet 

Herrlich wie Monet realistisch beobachtete Situationen in ein arkadisch-poetisches Destillat des bürgerlichen Lebens transformiert – das ganz Charles Baudelaires Formulierung in dem Essay »Der Maler des modernen Lebens« vom Vergänglichen, Flüchtigen, Zufälligen entsprach, jener „Hälfte der Kunst, deren andere Hälfte das Ewige und Unwandelbare ist“.

Eine sehr sehenswerte Ausstellung, die noch bis zum 28. Juni 2015 läuft.

Ein Kommentar zu “Monet im Städel

  1. Pingback: Auf den Spuren der Impressionisten | ARCH BLOG

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