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Perspektive14

Ständig ist zu hören: Key performance indicator (KPI) und Return on Invest (ROI) determinieren unternehmerische Investitionen. Dann wieder, Shoppen gehöre zu den liebsten Freizeitverwendungen, so jedenfalls das Gerede. Kaufmännisches Kalkül determiniert den Entwurf für ein neues Nahversorgungszentrum an der Untermosel.

Um den neuen Lebensmittelmarkt in die dörfliche Struktur der Umgebung einzufügen, wird eine kleinteilige Silhouette mit unterschiedlich hohen, vielfältig gestalteten spitzen Giebeldächer vorgeschlagen. Als Fassade soll eine selbsttragende Konstruktion aus vertikalen Lamellen zum Einsatz kommen. Durch die vertikalen Lamellen, wird optisch eine Längenverkürzung des Gebäudes suggeriert. Bei unterschiedlichem Blickwinkel auf die vertikale Lamellenfassade verändert sich diese, wird quasi dynamisiert. Nicht zufällig erinnert die Gebäudehülle in ihrer Vertikalität an einen Barcode. Das Parkgeschoss im EG wird mit farbigen bedruckten Blumentafeln aus Aluminium verblendet. Die große Baumasse wird auf diese Art und Weise optisch verschleiert.

Ein Nahversorgungszentrum spiegelt den gesellschaftlichen Trend wieder. In den letzten  Jahren hat sich viel verändert. Heute muss ein erfolgreicher Laden wie ein Staubsauger einen großen Kundenkreis anziehen.

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Entwurf: Prof. Henner Herrmanns (HerrmannsArchitekten)

2 Kommentare zu “Lebensmittelmarkt

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