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Die brutale Beton-Ansicht des 1972 fertiggestellten Sakralbaus verstört viele heute. Ich rechne diesen skulpturalen Bau zu den Inkunabeln seiner Zeit. Diese strengen, spröden, sehr puristischen Kirchengebäude jener Zeit gehören gegenwärtig zu den eher ungeliebten Bauwerken – leider. Die Kirche Johannes XXIII. ist das krasse Gegenbild einer Barock-Kirche mit einer prunkvollen Ausstrahlung. Aber nicht allein der Baustil zeichnet eine Kirchen aus, sondern ihre Architekturqualität. Und hier präsentiert sich die Kirche als ikonografisch konsequent gestaltetes Gesamtkunstwerk, entworfen von dem Bildhauer Josef Rikus. Die Verbindung von baulichem Ideenreichtum, künstlerischer Potenz und architektonischem Können wird hier demonstriert. „Rebus sic stantibus…“ – so wie die Dinge stehen dient die Kirche immer noch der Katholischen Hochschulgemeinde in Köln. Bedauerlicherweise fehlt, wie wir feststellen mussten, der Unterhalt. Das einzigartige kulturelle Erbe Kölns muss für die Zukunft gesichert werden!

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