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Der Neubau hat nichts von der üblichen Uniformität von Bürogebäuden. Aufmerksamkeit erregt der 2009 fertiggestellte Bürobau im Bereich „Stuttgart 21“ durch seine weißen Fensterrahmen und abgerundeten Gebäudeecken. Sie sind die auffälligsten Merkmale des 18.000 m² BGF großen Komplexes mit einer Grundrisskonfiguration in Form eines Z. Die Außenfassade spiegelt nicht unbedingt die Raumstruktur des Inneren.
Die referentielle Komponentenstruktur der Fassade bildet nicht nur ein semantisches Merkmal. Beim Rundgang entpuppen sich die weißen Rahmungen mit ihren gebogenen Scheiben als Doppelfassadenelemente. Im Zwischenraum dieser Doppelfassade werden die Jalousien geführt. Dahinter befinden sich Öffnungsflügel. Diese Kastenfenster bieten zum einen klimatische Vorteile, zum anderen schützt die Doppelfassade vor dem Lärm der vorbeirauschenden Stadtautobahn. Städtebaulich haben die Architekten mit diesem Neubau in einer nicht einfachen topographischen und topologischen Situation ein Zeichen gesetzt.

Architekt:  Prof. Wolfgang Kergaßner

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