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K House

Am Rande des Englischen Gartens in München zieht ein neues Wohn- und Bürogebäude die Blicke auf sich. Eine farbige Außenhaut aus bunt glasierten Ziegelsteinen lässt das Gebäude aus seinem historischen Villen-Umfeld herausstechen. Verantwortlich ist das Architekturbüro der Berliner Sauerbruch und Hutton, die in München bekannt sind wie ein bunter Hund, haben sie doch auch schon mit der farbigen Keramik-Fassade des Museums Brandhorst im Kunstareal in der Maxvorstadt für Furore gesorgt. (Siehe ArchBlog v. 22.04.10)

Beim Wohn- und Bürogebäude ist die symmetrisch gestaltete Straßenfassade streng kubische angelegt, während die Gebäudekanten auf der Rückseite gerundet sind. Jedes der fünf Geschosse weist eine andere Grundriss-Disposition auf, sodass in der kompakten Form des Hauses verschiedene Geschosse aufeinander gestapelt sind. Diese Besonderheit der unterschiedlichen Innenraumsituationen wird durch die plastischen Seiten- und Rückfassaden zum Ausdruck gebracht.
Aus der Distanz ist der untere Gebäudeteil in eine dunklere Zone und in eine obere, hellere gegliedert. Von Nahem löst sich dieser Eindruck wieder in eine flirrende farbige Oberfläche auf. Das Gebäude fügt sich nicht ein, sondern steht wie ein Solitär in der Straßenflucht. Alle Fassadenfronten sind gleichermaßen mit diesem virtuosen Farbspiel überzogen. Die Wahl der Farben ist zurückhaltend und gefällt. Erstaunlich, was man mit Ziegelsteinen alles machen kann.

Siehe auch ArchBlog v. 06.08.11

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