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Das Thema Wohnungsbau hat sich überraschend an die Spitze der Architektur-Diskussionen gesetzt. Überraschend, weil in einer an sich schrumpfenden Gesellschaft die Wohnungsfrage als erledigt galt. Offenbar wurde aber die Rechnung ohne den Nutzer gemacht. Den zieht es in der Mehrzahl in attraktive urbane Lagen.

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TV-Talk: von rechts Dr. Carsten Kühl, Finanzminister des Landes Rheinland-Pfalz – Dr. Ulrich Link, Vorstandsmitglied der Investitions- und Strukturbank RLP – Manfred Graulich, Vorsitzender der Initiative Region Mittelrhein – Inga Jonas, Arbeitskreisleiterin AK Zukunft/regionale Entwicklung sowie Brigitte Schmickler von der Wohngruppe Remagen-Kripp.

Keine wirklich bahnbrechend neuen Erkenntnisse über das Wohnen der Zukunft brachte die heutige Gesprächsrunde mit dem Thema „Neue Wohnformen“ im Studio von TV-Mittelrhein in Urbar.

In allen Darlegungen wurde bekräftigt, dass nur durch die Stärkung von Standortattraktivität und Wohnkultur die Lebensqualität beibehalten werden kann. Gute Wohnverhältnisse für alle sind die Voraussetzung für sozialen Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Einig war man sich darin, dass angesichts des demographischen Wandels schnellstmöglich gehandelt werden muss, da wir alle älter, weniger und kränker werden. So gilt es auch, den altersgerechten Umbau von Wohnungen schneller voran zu bringen, um auf diese Weise mehr ältere Menschen in ihrem gewohnten Umfeld belassen zu können. Auch die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung stellt zukünftig beim Wohnen einen immer wichtiger werdenden Aspekt dar. Gerade im Flächenland Rheinland-Pfalz muss das völlige Ausbluten des ländlichen Raums vermieden werden, indem die Aufrechterhaltung der Infrastruktur ein komfortables Leben auch außerhalb der Städte ermöglicht.

Insofern war die Veranstaltung zur Anregung der Diskussion und zum Aufzeigen der zu erwartenden Probleme ein Impulsgeber. Jetzt ist die Politik gefragt, die erforderlichen Fördermöglichkeiten bereit zu stellen.

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Mit seinem Hände-Abdruck auf einer Leinwand wirbt der Minister für die Aktion „Herzinfarkt – Koblenzer retten Leben“. (von rechts: Prof. Dr. med. Bernhard Brehm, Bau- und Finanzminister Carsten Kühl, Prof. Henner Herrmanns)

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Teilnehmer beim TV-Talk: Prof. Ingeborg Henzler (ehemalige Präsidentin der Hochschule Koblenz) und Henner Herrmanns

Siehe auch:

http://www.region-rhein.de/wirtschaft/102-wirtschaft/30841-thema-neue-wohnformen.html

Ein Kommentar zu “Neue Wohn formen?

  1. Wie wohnen?
    Werden wir in der Zukunft weiter wie gewohnt wohnen?
    Wahrscheinlich nicht!
    Zu tiefgreifend ist der gesellschaftliche Wandel. Das große Thema in der Stadtentwicklung ist die demographische Entwicklung, aber auch der Strukturwandel.
    Wie verändert das unser Wohnen?
    Welche Antworten haben wir Architekten?
    Was bedeuten die neuen Anforderungen überhaupt für die Qualität der Architektur?
    Das Thema und seine Spielräume werden wir demnächst in einem Baukoloquium aufzeigen…

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