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Ein Bild mit Symbolcharakter – Die rationalistische Fiktion der Scheidung von innerer und äußerer Welt ist aufgelöst.

„Bilder sind wie Fenster“ ist eine in der Kunst weit verbreitete Metapher. So sind Fenster-Bilder auch immer schon ein beliebtes Motiv in der Kunst gewesen. Den Blick auf ein Bild vergleicht man mit dem durch ein offenes Fenster. Von innen ermöglicht es einen Ausblick, von außen kann man durch ein geöffnetes Fenster Einblick gewinnen.

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Die folgenden Fotos von physiognomisch sprechenden Fassaden mit ihren Fensteröffnungen stellen quasi eine symbolische Welt dar, gerade weil sie so pathetisch ihre Äußerlichkeit betonen. Es sind semiologische Porträts von unterschiedlichen Bauten, von bekannten Museumshäusern, auratisch aufgeladenen Jugendstilgebäuden aber auch von anonymen Architekturobjekten mit ihren dunklen Hotelzimmern und Büros wie Gefängniszellen des Alltags.

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Die geöffneten Fenster geben aber nichts von dem Preis, was sich hinter ihren Scheiben abspielt. Der Betrachter glaubt manchmal eine von Edward Hoppers Bildszenen vor sich zu haben, wo hinter dem Fenster sich das schiere Nichts auftun könnte. Es sind Bilder der Entfremdung und der Einsamkeit. Diese Fenster, obwohl geöffnet, öffnen niemand mehr die Augen. Sie symbolisieren eher die blinden Flecken im Auge des Betrachters.

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