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„Wir wollen Architektur, die mehr hat. Architektur, die blutet, die erschöpft, die dreht und meinetwegen auch bricht. Architektur, die leuchtet, die sticht, die fetzt und unter Dehnung reißt.“ (Coop Himmelblau, 1980)

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Auf unserer Stuttgart-Exkursion mit dem 3. Bachelor-Semester am letzten Wochenende mussten wir natürlich auch einen Boxenstopp im Porsche Museum in Zuffenhausen eingelegen. Hier zelebriert der schwäbische Autobauer den Mythos der Marke in einem außergewöhnlichen, unverwechselbar expressiven Bau mit scharfkantiger Geometrie, kreiert von dem Wiener Architekturbüro Delugan Meissl.

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Die zitierte programmatische Äußerung von Coop Himmelblau trifft auf dieses Bauwerk, eine Ikone der zeitgenössischen Architektur, ziemlich genau zu. „Die Idee, Architektur mit Phantasie leicht wie Wolken zu machen“, haben Delugan Meissl beim Bau des Porsche Museums beherzigt und ließen sich eine verfestigte, kristalline Wolke aus Glas und Stahl mit zeichenhaftem Charakter einfallen.

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Ebenso wie der dekonstruktivistische Außenbau sind auch die Ausstellungsflächen im Inneren in Weiß gehalten um die Artefakte ins rechte Licht zu rücken. Der imposante, abwechslungsreiche Ausstellungsraum ist als Raumkontinuum konzipiert mit schrägen Flächen und zackigen Linien.

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Ohne die kulturelle Hochglanzverchromung durch das Gebäude wäre der Porsche am Ende nur ein schöner Sportwagen.

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