Home

P1230364

„Es ist fast ein Vergnügen zu sterben!“

Diese skurrile Aussage des ehemaligen Wiener Bestatters Julius Müller versteht man nur, wenn man die Salzburger Friedhöfe St. Sebastian oder den Petersfriedhof der Erzabtei besucht. Warum wirken diese Orte des Totengedenkens auf den Besucher so ganz anders als unsere?

P1230510

Unsere Friedhöfe sind in erster Linie sterbenslangweilig. Hier möchte man nicht begraben sein: Grabsteine aus Granit, meist genormt in der Größe 40/30/8cm, alle Seiten poliert, die Schrift 2-3 mm tief eingearbeitet. Natürlich können die drögen Grabplatten aus Stein leichte Farb- und Maserungsabweichungen besitzen. Mit den schmiedeeisernen Kreuzen und Grabmalen auf Salzburgs Gottesackern, die diese ganz besondere elegische Atmosphäre erzeugen, haben sie jedoch nichts gemein.

P1230506 P1230495 P1230489 P1230503 P1230494  P1230508 P1230502 P1230493 P1230500 P1230491

Siehe auch:

https://herrmanns.wordpress.com/2010/11/20/sepulkral-kultur-2/

2 Kommentare zu “„Es ist fast ein Vergnügen zu sterben!“

  1. Pingback: Die Insel der Toten: San Michele | ARCH BLOG

  2. Pingback: Allerheiligen/Allerseelen | ARCH BLOG

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s