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28. Malaktion, Prinzendorf 1989

Seine Mittel sind meist Blut, Kot und nackte Körper. Für die einen ist der Aktionskünstler Hermann Nitsch ein perverser Ritualmetzger und Tierquäler, andere sehen in ihm einen großartigen Universalkünstler.

Bereits Ende der 50er-Jahre hatte er die Idee zu seinem Orgien-Mysterien-Theater, provozierende, skandalöse Blutspektakel als Gesamtkunstwerk aus Musik, Theater und Malerei. Die bildgewaltigen und oft abstoßenden Inszenierungen lassen bis heute so manchen am Kunstbegriff zweifeln. Der österreichische Kunstprofessor selbst bezeichnet seine Aktionen als „Lebensfest“, wobei er Elemente aus der katholischen Liturgie, der Freud’schen Psychoanalyse und kultische Handlungen miteinander vereint.

Heute feiert der alte Wiener Bürgerschreck und Performer seinen 75. Geburtstag.

P1190166 - Kopie28. Malaktion, Prinzendorf 1989

3 Kommentare zu “Hermann Nitsch

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