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Vortrag Synagogen_Seite 1

Hier ein Presseartikel aus der Rhein-Zeitung v. 21.08.13:

http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/koblenz_artikel,-Neue-Synagoge-auf-dem-Reichensperger-Platz-in-Koblenz-_arid,1026805.html

Zu diesem Thema findet am 07.10.13 in der Hochschule Koblenz ein Vortrag statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

3 Kommentare zu “Presseartikel

  1. Hallo Herr Herrmanns, ich halte den Vorschlag für überhaupt nicht gut. Eine zentrale Frage ist für mich dabei, neben anderen, ob es an dieser Stelle sinnvoll ist Gedenken an dunkle Zeit mit neuem Aufbruch zu vermischen. Aber vielen Dank für die Gelegenheit zur Diskussion. Es ist nur leider Mitten in den Herbstferien. Also viele von denen, die am Ende entscheiden müssen, nämlich die Stadträte, werden wohl nicht dabei sein. Versuchen Sie bitte unbedingt die Diskussion aus dem akademischen Diskussionszusammenhang zu befreien. Wir sollten alles tun, die Fehler beim Zentralplatz zu vermeiden.. Z

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  2. Leserbrief von Prof. Friedrich W. Seibel, Koblenz:
    Koblenzer Synagoge: Spektakulärer Neubau statt Bürresheimer Hof?
    – Neue Synagoge auf dem Reichensperger Platz?
    Der Artikel in der RZ vom 21.08.2013 von R. Kallenbach weckt die Hoffnung, dass die Jüdische Kultusgemeinde zwar nicht in ihre frühere Synagoge im Bürresheimer Hof zurückkehren, wohl aber mit echten Alternativen für einen Standort für ein neues Gemeindezentrum („spektakulärer Neubau“) an prominenter Stelle in der Innenstadt von Koblenz rechnen kann.
    Dabei scheinen sowohl der Reichensperger Platz und das Stadtbadareal, wie aber auch die im Artikel nicht genannte Freifläche in der Weißer Gasse, in der Tat für ein solches Zentrum geeignet.
    Aber wie ernst meint es die Stadt Koblenz wirklich mit ihrer vom Stadtrat beschlossenen Verpflichtung, „eine attraktive Fläche bereitzustellen“?
    Sollte der Stadtrat nun am 12.09.2013 dem Verkauf der drei historischen Gebäude einschließlich des Bürresheimer Hofs an die Görlitz-Stiftung endgültig zustimmen, sollten sich dennoch die Stadt wie auch die Stiftung für eine Unterschrift unter einen Kaufvertrag ausreichend Zeit lassen.
    Vor einer Unterschrift sollten beide Parteien noch das Ergebnis des von Prof. Henner Herrmanns geleiteten Projekts abwarten. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse sollten dann eine Entscheidung für den neuen Standort der Synagoge und ein Vertrag mit der Jüdischen Kultusgemeinde über ein Grundstück erfolgen. Erst dann sollten die Unterschriften der beiden Vertragspartner den Verkauf der historischen Gebäude besiegeln.
    Wenn dieses Vorgehen von beiden Seiten akzeptiert wird, dann und nur dann kann “eine Diskussion wieder sachlich werden“ (Kommentar von R. Kallenbach). Apropos Versachlichung: Der Kommentator muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dass seine Attacke gegen „Vertreter der christlichen Kirchen“ (wen meint er genau?) völlig ungeeignet ist, zur Versachlichung beizutragen.
    Der Gesprächskreis, der sich in Koblenz ernsthaft Gedanken über den zukünftigen Standort des Jüdischen Gemeindezentrums macht, dem neben einem Vertreter der Jüdischen Kultusgemeinde u.a. auch offizielle Repräsentanten der Koblenzer Kirchen angehören, hat sich zum Ziele gesetzt, die durch das Freiwerden der ehemaligen Synagoge im Bürresheimer Hof gebotene Chance, endlich wieder ein angemessenes Zentrum für die Kultusgemeinde in der Innenstadt zu erreichen.
    Sowohl die Stadt als auch die Görlitz-Stiftung sollten dieses Ziel mit verfolgen und nicht durch ihre Unterschriften unter den Kaufvertrag (über die drei historischen Gebäude in der Altsstadt) ohne einen entsprechenden Vertrag der Stadt mit der Jüdischen Kultusgemeinde (über ein Grundstück für die Synagoge in der Innenstadt) Fakten schaffen, die die Stadt aus ihrer durch den Stadtrat beschlossenen Verpflichtung gegenüber der Jüdischen Kultusgemeinde möglicherweise entlassen würde.
    Ein solches Vorgehen gebietet nicht „ein schlechtes Gewissen“ (R. Kallenbach), sondern unsere gemeinsame Verpflichtung angesichts der grausamen Vergangenheit gegenüber den Jüdischen Mitbürgern.
    Übrigens gefiel mir persönlich von Anfang an auch die Idee der Görlitz-Stiftung, ein privates „Institut für soziales und nachhaltiges Wirtschaften“ (ISSO) als Angebot für die Hochschulen im Raum Koblenz einzurichten, sehr gut und gerade deswegen engagiere ich mich gleichzeitig auch für den Standort der Synagoge.
    Alle, die dieses Ziel im Auge haben (wohl auch Herr Kallenbach) sollten alles Mögliche unternehmen, um das Eine zu tun (Einrichtung des Instituts) und das Andere nicht zu lassen (Synagoge in der Innenstadt), auch wenn für dieses Vorgehen noch einige Zeit benötigt wird.
    Wie sagt der Volksmund? „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“ und „Gut Ding will Weile haben“.
    Prof. Friedrich W. Seibel, Koblenz

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