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Erster Preis

Studentischer Wettbewerb „Ausheckhütte“

Gestern nun konnten sie präsentiert werden, unsere Entwurfsideen zur Neugestaltung bzw. Erweiterung der sog. „Ausheckhütte“, einer einfachen Hütte in den Weinbergen in der Nähe von Rothenburg o. T.

Wie ich bereits in diesem Blog berichtet habe

https://herrmanns.wordpress.com/2013/03/22/ausheckhutte-2-0/

gehört das kleine Latifundium dem Gastronomen-Zusammenschluss  „Tauberhase“, die die Hütte besser für Veranstaltungen wetterunabhängig nutzen wollen, und mir angeboten hatten, mit der Hochschule Koblenz einen  Wettbewerb zu dieser Aufgabe auszuloben.

Ein Entwurfs-Workshop im Mai in Rothenburg hatte die Studierenden auf die Aufgabe eingestimmt:

https://herrmanns.wordpress.com/2013/05/06/workshop-in-rothenburg-o-t/

Studenten-Wettbewerb III (1 von 1)

von links: Prof. Schroth, Prof. Herrmanns, Sternekoch Jürgen Koch

Im schönen historischen Schäfersaal in Rothenburg o. T. konnten an diesem Wochenende die Entwürfe begutachtet werden. Das Preisgericht setzte sich zusammen aus den Auslobern Christian Mittermeier, Lars Zwick und Jürgen Koch  sowie Prof. Martin Schroth von der Hochschule Trier als externer Juror und Henner Herrmanns als Herausgeber und Betreuer der Aufgabe.

1. Preis: Philipp Rudischhauser

2. Preis: Jan Haloschan

2. Preis: Katja Bruchof

3. Preis: Martin Weißhaupt

2 Kommentare zu “Entwerfen

  1. Philipp Rudischhauser, der Verfasser der Arbeit, die mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde, erläutert seine „Spirale“ :

    Auf den ersten Blick wirkt die Spirale beliebig und scheint nur der Absicht zu folgen, aufzufallen.

    Tatsächlich allerdings ist der Entwurf das Produkt eines logischen Prozesses, an deren Anfang die Analyse des Weinbergs stand.

    Mir fiel sofort das lineare Erscheinungsbild der Weinrebenreihen auf. Der Anbau und die Bewirtschaftung sind zudem als Kreislauf von Rohstoffen, Wetter und dem Zutun des Menschen zu verstehen.

    Der nächste Schritt ist der Wichtigste im Entwurfsprozess, nämlich die Interpretation und Abstraktion der vorgefundenen Parameter.

    Das Ergebnis ist in diesem Fall eine liegende Spiralform, die im Berg auf dem bestehenden Sockel aus Naturstein verortet ist, um eine Symbiose von den örtlichen Gegebenheiten und der eigenen, additiven Interpretation zu schaffen. Der folgende, präzisierende Prozess bestand aus der Justierung des Volumens, um geforderte Funktionen aufnehmen zu können.

    So entsteht eine Form, die durch Auskragungen und Überdachung einerseits eine funktionierende Fläche für wettergeschützte Bewirtung generiert, andererseits aber auch eine spektakuläre Aussichtsterrasse und eine zentrale Grillstelle erzeugt. So ermöglicht die Kubatur, das einfache Kochen in den Blickpunkt zu rücken, aber gleichzeitig Durchblicke zwischen Reben und dem Steinriegel freizuhalten.

    Ich verstehe meinen Entwurf daher mehr als nutzbare Raumskulptur im Dialog mit der Natur, und weniger als klassisches Gebäude.

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  2. Pingback: Presseartikel | ARCHBLOG

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