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Diakonie Düsseldorf

Im Rahmen der Tagung, die am letzten Wochenende vom Ziegel Zentrum Süd in Düsseldorf ausgerichtet worden ist, haben wir verschiedene Bauten mit Sichtziegelverkleidung besichtigt. Siehe auch

https://herrmanns.wordpress.com/2013/06/23/die-zukunft-der-vergangenheit/

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So haben wir uns u. a. auch das Gebäudeensemble der Düsseldorfer Diakonie von den Architekten Baumschlager Eberle angesehen. Die Architektur dieses Büros gefällt mir wegen der reduktionistischen, aber dennoch eleganten ästhetischen Gestaltung. Die Lösungen sind je nach Ort und Aufgabe immer wieder anders, aber Prägnanz und Einfachheit scheinen die kategorischen Imperative ihrer Architektursprache zu sein.

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Diakonie-Platz

Bereits 2007 haben sie den Gebäudekomplex für die Düsseldorfer Diakonie als zwei Skelettbauten in Massivkonstruktion erichtet. Ein viergeschossiges, U-förmiges Gebäude beherbergt ein Pflegeheim, der andere Baukörper nimmt die Kapelle auf. Dieser 25 x 30 m große kubische Baukörper wird durch eine diagonale Verschiebung zur Straße als besonderes Bauwerk herausgestellt.

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Versönungskirche

Die Eingangsfassade der Kapelle ist zur Straße hin fast komplett geschlossen. Hinter der Klinkerfassade sind ringsum in fünf Geschossen Büroräume untergebracht, die den Kirchenraum U-förmig umschließen. So entsteht im Verbund der beiden Gebäude ein öffentliches Platzgefüge, während das U des Pflegeheims einen privaten Gartenraum umfasst.

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Das Pflegeheim fasst pro Etage jeweils 15 Einraumwohnungen als Wohngruppe in einer Gebäudespange zusammen. Im EG sind zur Straße Ladenlokale angeordnet und zum Platz hin gibt es eine Cafeteria.

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Durch die rote Klinkerfassade beider Gebäude entsteht eine einheitliche Gesamtwirkung für den ganzen Campus. Als Ort der Begegnung schafft der neue Platzraum offensichtlich eine hohe Aufenthaltsqualität für die älteren Nutzer und einen schönen Stadtraum.

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Kapelle

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Cafeteria
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2 Kommentare zu “

  1. Pingback: Das neue Quartier „Think K“ in Stuttgart | ARCH BLOG

  2. Pingback: Learning from Dietmar Eberle & Co. | ARCH BLOG

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