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Nicht nur dem Naturfreund werden diese herrlichen Hütten in Norwegen gefallen. Als wären sie Teil der Landschaft liegen sieben einzelne Holzpavillons eines Hotels in Valldal eingebettet in die Natur, entworfen und gebaut von Jensen & Skodvin Architects. Jede Hütte nimmt durch ihren individuellen Grundriss Rücksicht auf die örtlichen Gegebenheiten und passt sich der jeweiligen topografischen Lage des Grundstücks an. Die raumhohen Panoramafenster setzen die Landschaft in ihrer ganzen Vielfalt so richtig in Szene.

Wände, Boden und Decke bestehen aus Brettstapelholz. Eine vertikal laufende Kiefernholzlattung bildet die Fassade. Hier verschmelzen Gebäude und bewaldete Umgebung wirklich symbiotisch ineinander. Durch Verwendung des natürlichen und überall verfügbaren Baustoffs Holz greifen die Architekten die Tradition der norwegischen Fjellhütten auf. Hier möchte man einen Urlaub verbringen.

Weitere Infos zum Hotel findet man unter www.juvet.com.

Alle Fotos © Jensen & Skodvin Architects







Ein Kommentar zu “My 300th contribution

  1. Mag ja sein, dass diese Architektur sehr schön, minimalistisch und auch so gut es ging in die Landschaft eingepasst wurde. Aus meiner Sicht hat sie hier aber nichts zu suchen. In den 8 Pavillons erhalten 8 bis 16 menschliche Individuen einen in jeder Hinsicht (auch was die Kosten angeht) exklusiven Beaobachtungs- und Rückzugsraum, der einer erheblich größeren Gruppe Menschen, nämlich der Allgemeinheit wohl nicht gefallen dürfte und somit dem Gemeinwohl entgegensteht. Raumhohe Panoramafenster sind sicher schön für diejenigen (wenigen) die von drinnen nach draußen schauen. Die Außenansicht derjenigen, die Erholung in ursprünglicher Natur suchen, wird eben eine andere sein. Ganz abgesehen von der Avifauna, die mit großformatigen Panoramascheiben so ihre Probleme hat, weil sie aufgrund der Reflexion hin und wieder dagegenfliegen und dann auf Dauer am Boden bleiben. Derartiges Szenario hat am im Bau befindlichen neuen Aussichtsrestaurant auf dem Drachenfels-Plateau dazu geführt, dass das Kölner Verwaltungsgericht einen Verstoß gegen Naturschutzrecht festgestellt und das Weiterbauen davon abhängig gemacht hat, die Glasflächen im Hinblick auf Vogelkollisionen zu „entschärfen“. In Deutschland gibt es seit Beginn der Baugesetzgebung den Grundsatz, den Außenbereich von Bebauung freizuhalten. Ein Hotel mit Außenpavillons hätte in Deutschland somit wohl keine Chance genehmigt zu werden, da es kein privilegiertes Vorhaben ist. In Norwegen sieht das offenbar anders aus…

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