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Gents neue Stadshal

Zwar ist er noch nicht ganz fertiggestellt, jedoch zeichnet sich bereits mit deutlichen Konturen ein neuer Bau ab mitten in der historischen Altstadt von Gent: Eine Stadthalle mit zwei gotisch-spitzen Dächern auf vier geschosshohen Betonsockeln.

Signifikant ragt der unverwechselbare Baukörper hervor zwischen dem Belfort, der besonders für flämische Städte typisch ist, und der Kirche Sint Niklaas, einem prachtvollen Bau der Scheldegotik.

Wände und Dächer sind mit Holz verkleidet. Auf den spitzen Dächern sind Glasfliesen, die das Holz schützen. Viele winzige Öffnungen lassen Tageslicht ins Innere bzw. illuminieren im Dunkeln von innen die Außenhaut.

Das Besondere daran: Ohne historisierende Morphologie nimmt die Architektur auf den Genius loci Rücksicht, hebt sich aber andererseits deutlich von dem steinernen Ambiente ab und codiert so als skulpturales Implantat die städtebauliche Situation neu.

Man wird Gent demnächst mit anderen Augen sehen. Tatsächlich entwickelt sich Flandern gegenwärtig zu einem Hotspot der zeitgenössischen Baukunst. Schon seit einiger Zeit entstehen in Gent, Antwerpen und Brüssel Projekte, die ziemlich unkonventionell sind.

Gents new Stadshal
Although the building is not yet finished, you can already see it in the middle of the historic city: The new town hall of Gent with two Gothic-pointed roofs on four high concrete pedestals. Significantly the unmistakable building is rising between Belfort, which is quite typical for the Flemish cities, and the church of Sint Niklaas, a magnificent construction of the Scheldt Gothic style. Walls and roofs are covered with wood. On the pointed roofs there are glass tiles that protect the wood. Many tiny openings allow daylight into the inside and in the dark they illuminate the outer skin. The special feature: Without any historic morphology the building takes consideration on the genius loci, but on the other hand stands out clearly from the stone setting surrounding and will code as a sculptural implant the new urban situation. We will soon see Ghent with quite different eyes.
Indeed, Flanders is currently arising to a hotspot of contemporary architecture. Already for some time in Ghent, Antwerp and Brussels there are projects developing that are quite unconventional.

 

Sint Niklaas and the building site before the start of construction

Ein Kommentar zu “Flämische Architektur

  1. Gent! Wie schön. Werde mir die interessante neue Architektur vor Ort anschauen. Mal schauen, ob der neue Bau wirklich so positiv auf den Stadtraum ausstrahlt wie dargestellt.;)

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