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O du fröhliche


Der alte Architekturprofessor an sich freut sich immer zum Jahresende über die schönen Weihnachtskarten von jenen Ehemaligen, die offenbar gern an ihre Studienzeit zurückdenken. Fast immer sind es ansprechend gestaltete Karten mit virtuosen Computersimulationen und Fotos der im abgelaufenen Jahr projektierten oder errichteten Gebäude. Oft erfüllt mich der Anblick der schönen Projekte auch ein wenig mit Stolz. Denn indirekt – so bilde ich mir ein – bin ich an dem Zustandekommen der gelungenen Werke durch die Lehre doch auch ein kleines bisschen beteiligt.

Und dann gibt es da auch die Grußkarten zu Weihnachten von einigen wenigen, ebenfalls erfolgreichen Absolventen, die scheinbar manchmal noch mit dem Stift zeichnen. Nostalgisch und reizvoll kommen sie daher die handgezeichneten Ansichten und Innenraumperspektiven, oft von barocken und gotischen Kirchen. Hier scheint die Zeit still zu stehen: Weihnachtliche, selige Sehnsuchtswelten von einst.

(Zeichnungen von M. Marten)

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