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Wundervoll romantisch gelegen und eingebettet in einen Landschaftspark

Schloss Stolzenfels

Zwei Jahre dauerte die aufwändige Sanierung von Schloss Stolzenfels. Heute wurde „dieses Juwel der preußischen Schloss- und Gartenbaukunst“ von Staatsministerin Doris Ahnen, dem Koblenzer OB Prof. Dr. Hofmann-Göttig sowie Thomas Metz, Generaldirektor Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, feierlich eröffnet. Zu der fast 17 Mio Euro teuren Maßnahme gehörte die Restaurierung der schadhaften Bausubstanz wie auch die Erneuerung der Außenanlagen (Schlossgarten und Landschaftspark).

Schloss Stolzenfels, das unter Friedrich Wilhelm IV. von Preußen neu aufgebaut wurde: Paradigma für den deutschen Historismus

Nunmehr erstrahlt der in die Jahre gekommene Bau des romantischen Historismus des 19. Jhdt. als Blickfang in neuem Glanz mit italienisch anmutender Heiterkeit. Das heute zum UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal zählende Bauwerk ließ der Kronprinz und spätere König Friedrich Wilhelm IV. gegenüber der Lahnmündung in den Jahren 1836-1842 aus den Ruinen einer mittelalterlichen Burg errichten. Der alte Bergfried sowie andere Teile der Burgruine wurden beim Wiederaufbau mit einbezogen. Der von weitem sichtbare Bau, der sich märchenhaft aus der Landschaft erhebt, entstand im Stil der rheinischen Romantik unter Mitwirkung Karl Friedrich Schinkels, dem bedeutendsten Baumeister des 19. Jahrhunderts. Auch für die neogotische Kapelle, die 1845 dem pittoresken Ensemble beigefügt wurde, bediente man sich des damals so beliebten eklektizistischen Architekturstils.


Innen-Außen

Den Park dieser Sommerresidenz ließ Friedrich Wilhelm IV. von dem berühmten Garten- und Landschaftsgestalter Peter Joseph Lenné als englischen Landschaftspark planen. Immer wieder bieten sich dem Besucher interessante Blickachsen auf Schloss und Rheintal. Wundervoll romantisch gelegen und eingebettet in eine scheinbar ursprüngliche Natur, wirkt Schloss Stolzenfels wie ein wahrgewordenes Märchenschloß.


Das malerische Mittelrheintal übte zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine immense Faszination auf Maler und Dichter aus. Es besaß alle Voraussetzungen, die der schwärmerisch veranlagte Mensch an einer Bilderbuch-Landschaft schätzte. Der damalige Zeitgeist setzte auf das Gefühl, das Phantastische, das Märchenhafte.

Mit Schloss Stolzenfels wurde heute ein weiterer schöner Zeichenort von mir wiederentdeckt. In Kürze werde ich mit unseren Studenten/innen zum Zeichnen und Aquarellieren wiederkommen.

 

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