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Schutzhütte

2011 ist von den Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Wälder bestimmt worden.

Mehr als ein Drittel der Fläche der Bundesrepublik Deutschland ist mit Wald bedeckt, nämlich 11,1 Mio. Hektar. Mit 8.300 km² Waldfläche (42 %) ist Rheinland-Pfalz das waldreichste Bundesland. In den hiesigen Waldgebieten wachsen jeden Tag 13.000 m³ Holz, ein Volumen, aus dem man z. B. 200 Einfamilienhäuser in Holzbauweise errichten könnte. An der Wertschöpfungskette Forst, Holz, Baumaterial, etc. sind mehr als 8.500 rheinland-pfälzische Unternehmen beteiligt, deren Jahresumsatz mit 8,3 Mrd. Euro beziffert wird. Diese Unternehmensbranche dient mehr als 50.000 Menschen als Broterwerb. Der gesamte deutsche Wald sichert ca. 1,2 Mio. Arbeitnehmern einen Arbeitsplatz. Soviel zur ökonomischen Nutzung des Waldes als Holzlieferant.

Aber natürlich ist er auch von großem ökologischen Nutzen für Mensch und Tier. Der Wald dient der Naherholung und Freizeitgestaltung. In der Mittelrhein-Region wurde zu diesem Zweck ein attraktives neues Netz von Wanderwegen eingerichtet.

Student design: Gerd Kull

Besondere Wege benötigen natürlich besondere Schutzhütten. Und hier waren unsere Architektur-StudentInnen gefragt. Erwünscht waren Hütten für deren Konstruktion und Fassade das natürliche Material Holz aus den umliegenden Wäldern Verwendung finden sollte. Holz ist ein Baustoff, der hervorragende technische Eigenschaften mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten und einer sehr guten Ökobilanz verbindet. In der Architektur haben wir mit Holz einen Schlüssel zur Lösung der drängenden Klimaproblematik in der Hand.

Die Entwürfe sollten eine moderne Formensprache sprechen, echte Hingucker werden – keine nostalgische Blockhaus-Romantik. Hier einige der frischen Ideen der Koblenzer Architektur-StudentenInnen mit ihren gestalterisch ambitionierten Lösungen. Wir hoffen auf eine baldige Umsetzung.

Student design: Jörg Ehrhardt

Forest Refuge

2011 has been designated by the United Nations as the International Year of Forests.

More than a third of the Federal Republic of Germany is covered by forests, 11.1 million hectares. Rhineland-Pfalz is the most forested state including 8,300 sq. km forest area. In the local forest areas every day 13,000 cubic meters of wood are growing, a volume from which one could build, for example, 200 wooden single-family houses. In the value chain forestry, wood, construction materials, etc. more than 8,500 companies are involved in Rhineland-Pfalz, whose annual turnover is estimated at 8.3 billion Euros. This corporate sector serves more than 50,000 workers. The total German forest gives about 1.2 million jobs. So far the economic use of the forest.

But of course the forest is also of great ecological benefit to humans and animals. The forest serves us for recreation. In the Middle Rhine region, an attractive new network of trails has been established to allow spectacular views and prospects.
Special shelters are asked. And here our students were in demand. For the hut construction and facade the natural material and local forest wood should be used. But above all, the designs will speak a modern form of language, are real eye-catcher – not a nostalgic romantic log cabin. Here are some of the fresh student ideas and their ambitious design solutions. We are now waiting for a building permit.

Student design: Jörg Ristau

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