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„Am Rheine schweb‘ ich her und hin …“ (C. Brentano)

CO2-freies Transportvehikel, in dem drei Dutzend Passagiere Platz finden

Heute am 02.07.10 wurde sie eröffnet, die spektakuläre, 900 m lange Seilbahn über den Rhein in Koblenz. Sie soll während der BUGA 2011 die Ausstellungsflächen am Deutschen Eck mit denen der über 100 Meter höher liegenden Festung Ehrenbreitstein auf der anderen Rheinseite verbinden. Während man im 17. und 18. Jahrhundert die Festung jahrelang belagern musste, erobert man seit heute in knapp fünf Minuten mit der Gondel das Plateau.

Touristische Attraktion mit hohem Erlebniswert:

„A breathtaking trip across the Rhine up to the fortress“

Ab Sonntag, dem 04.07.10 wird die Seilbahn für zunächst drei Monate fahren, dann erst wieder zur BUGA-Eröffnung im April 2011. Um den Welterbe-Status des Oberen Mittelrheintals erhalten zu können, muss die Seilbahn der Fa. Doppelmayr mit ihren architektonisch und gestalterisch überzeugenden Berg- und Talstationen (Entwurf Büro Prof. Dr. W. Sobek) im Herbst 2013 vollständig abgebaut werden, was ja irgendwie typisch ist für unsere kurzlebige Zeit. Man würde sich wünschen, dass stattdessen lieber das eine oder andere weniger attraktive Gebäude in Koblenz rückgebaut würde.

Die ersten Fahrgäste waren heute der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck und der Koblenzer OB Prof. Dr. Hofmann-Göttig, die die Seilbahn eröffnet haben. Auch ich bin heute einer Einladung aus der Koblenzer Stadtratsfraktion zu einer Fahrt über den Rhein gefolgt und stelle fest: Die Kabinenfahrt eröffnet interessante, völlig neue Perspektiven über das Stadtgebiet an Rhein und Mosel und weiter: Ausblicke um die uns die Rheinromantiker des 19. Jahrhunderts sicherlich beneidet hätten.

Henner Herrmanns

Mehr:

https://herrmanns.wordpress.com/2010/06/12/buga-2011/

Siehe auch Blogbeitrag v. 16.06.10

2 Kommentare zu “Seilbahn-Start über den Rhein

  1. Guten Morgen Herr Prof. Herrmanns,
    die Seilbahnfahrt über den Rhein hat mir sehr gut gefallen und die Seilbahn ist aus meiner Sicht schön in die Landschaft integriert.
    Ein ganz neuer Blick auf Rhein, Mosel und den Kaiser.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ernst Lehrer

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  2. Pingback: Transportsystem der Zukunft | ARCHBLOG

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